Gut zu wissen!

Häufig gestellte Fragen:

Checkliste – Was darf ich nicht vergessen?

Mehr Infos erhalten Sie gern von unserem Team:

REISEUNTERLAGEN

Sofern Sie keine E-Tickets (elektronische Flugtickest) für Ihre Buchung haben, sollten Sie Ihre Flugscheine & Voucher (Gutscheine für Hotels, Transfers ...) mit sich führen.

AUSWEISPAPIERE

Für deutsche Staatsbürger gilt: Personalausweis oder Reisepass (abhängig vom Reiseland) . Bitte achten Sie darauf, gültige Ausweispapiere mitzunehmen. Für einige Reiseländer müssen die Ausweispapiere noch 6 Monate ab Einreisedatum gültig sein! (Siehe auch www.auswaertiges-amt.de)

Wir empfehlen Ihnen, zusätzlich eine Fotokopie Ihrer Ausweispapiere im Gepäck mitzuführen oder sich die Kopien digital an eine verfügbare E-Mail - Adresse zu senden.

KOFFERANHÄNGER

Wenn vorhanden, bitte vollständig und gut leserlich ausfüllen und an Ihrem Gepäck befestigen. Die Vor-Ort-Reiseleitung erkennt Sie dann bei Abholung am Flughafen dann sofort.

ZAHLUNGSMITTEL

Bitte informieren Sie sich vorab über die landeseigene Währung Ihres Reiselandes. Während Ihres Aufenthaltes vor Ort können Sie in sehr vielen Hotels Ihre Abrechnung am Ende des Aufenthaltes mit einer Kreditkarte begleichen.

PERSÖNLICHE ARTIKEL

Denken Sie bitte daran, sofern benötigt, einen ausreichenden Vorrat an Medikamenten und eventuell eine Zweitbrille sowie Insekten- und Sonnenschutzmittel mitzunehmen. Sollten Sie Medikamente im handgepäck befördern, dann informieren Sie sich bitte vorab auf der Website der Fluggesellschaft über die aktuellen Bedingungen (Flüssigkeiten oftmals nur 100 ml usw.).

Wie muss ich bei Mängeln bei einer Pauschalreise bzw. Hotelbuchung richtig reklamieren?

Mängel während eines Pauschalreiseurlaubs müssen richtig reklamiert werden, denn sonst können sie leer ausgehen.

Wichtig: Sie müssen die Mängel bereits am Ferienort anzeigen und dem Reiseveranstalter die Chance geben, sofort für Abhilfe zu sorgen.

Reklamieren müssen sie beim Reiseleiter, denn er ist der Repräsentant des Reiseveranstalters. Ist kein Reiseleiter vor Ort erreichbar, müssen sie in der Zentrale der Reiseleitung oder beim Reiseveranstalter im Heimatland anrufen, um der Mängelanzeige zu genügen.

Dies gilt selbst dann, wenn sie glauben, der Veranstalter müsse die Probleme längst kennen (AG Köln, Az.: 134 C 348/08).

Der Bundesgerichtshof hat dazu ausgesagt: "Die Anzeige des Mangels ist nicht schon deshalb entbehrlich, weil dem Reiseveranstalter der Mangel bereits bekannt ist (BGH, Az.: X ZR 123/15).

Wichtig: Neben der Reklamation am Ferienort müssen sie nach der Reise binnen vier Wochen nach dem Reiseende ihre Ansprüche schriftlich geltend machen (wenn sie vor Ort nicht schon beseitigt wurden).

Dabei müssen Sie die Reisemängel konkret und nachvollziehbar benennen und möglichst durch Zeugen und Beweisfotos belegen. Der pauschale Hinweis auf unhaltbare Zustände im Hotel genügt nicht. Im Klartext heißt dies, selbst wenn echte Mängel vorgelegen haben, scheitern Klagen vor Gericht oftmals aus rein formalen Gründen.

> ZUM THEMA: Frankfurter Tabelle

> ZUM THEMA: kostenloser Ratgeber (viele nützliche Tipps & Infos) Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. unter https://www.anwalt.org/reiserecht/.

Anspruch auf Entschädigungsansprüche von Flugpassagieren bei Verspätungen

Laut EU - Verordnung über Fluggastrechte haben Fluggäste aktuell Recht auf Entschädigung bei

> Annullierung des Flugs
> Überbuchung
> oder mindestens 3 Stunden Verspätung.

> bei kurzfristigen-bei Kurzstrecken unter 1500 km 250 € Entschädigung
> bei Mittelstrecken ab 1500 km bis 3500 km 400 € Entschädigung
> bei Strecken ab 3500 km und ab einer Verspätung von mindestens 4 Stunden: 600 € pro Person

Ausnahmen, bei denn die Entschädigungen durch die Airlines nicht gezahlt werden müssen, sind außergewöhnliche Umstände, welche von den Airlines nicht beeinflusst werden können (Streik, Terror oder extrem schlechtes Wetter)

Es gibt für Streitigkeiten die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personennahverkehr (Söp - Internet: www.soep-online.de).

Weiterhin gibt es auch die Möglichkeit, die Schadensforderung über ein Anwaltsunternehmen eintreiben zu lassen. Hier gibt es beispielsweise Portale wie https://www.flightright.de. Der Vorteil dieser Portale ist, dass man selbst nicht in Vorkasse treten muss - sprich das Anwaltsbüro nicht finanzieren muss, sondern der Anwalt von der erlösten Summe einen gewissen Anteil kassiert.

Die Rechte von Reisenden bei Streiks von Fluggesellschaften

Wenn Ihr Flug verspätet abfliegt?

Wenn Sie wegen eines Streiks am Flughafen stranden, muss die Airline Sie betreuen und sie ist dazu verpflichtet Ihnen bei einer Verspätung von minimal 3 Stunden mit Speisen und Getränken zu versorgen. Sollte die Beförderung erst am nächsten Tag möglich sein, Muss die Fluggesellschaft die Übernachtungskosten einem Hotel tragen. Bei einer Verspätung von mindestens 5 Stunden haben sie außerdem die Möglichkeit, von ihrem Beförderungsvertrag zurückzutreten, eine Erstattung des Flugpreises zu verlangen oder sich auf Kosten der Fluggesellschaft eine neue Flug zu buchen

Obwohl die europäische Unionsrichtlinie EG 261 = 2004 die Passagiere zu den oben genannten Maßnahmen verpflichtet, funktioniert dies in der Realität oft nicht. Deshalb müssen sie dann selbst die Initiative ergreifen und zunächst die Kosten für Auslagen.

Wichtig: Bitte bewahren Sie alle Rechnungen auf, um sie dann später der Fluggesellschaft in Rechnung zu stellen.

Frage bekommen Sie eine Entschädigung für annullierte Flüge

Bei Verspätungen von minimal 3 Stunden, einer Annullierung oder bei Überbuchungen haben Passagiere prinzipiell Anspruch auf eine Entschädigung von 250 bis 600 € (hängt ab von der Flugstrecke ab).

Ausnahme: das Genannte gilt nur, wenn kein "außergewöhnlicher Umstand" vorliegt! Ein wilder Streik stellt keinen außergewöhnlichen Umstand dar, jedoch sind langfristig angekündigte Streiks tatsächlich ein außergewöhnlicher Umstand.

Kreuzfahrt - Route geändert - was nun ?

Leider kommt der Hinweis: "Bitte beachten Sie den geänderten Routenverlauf" in letzter Zeit häufiger vor. Schuld daran sind die zunehmenden geopolitischen Krisen und terroristischen Bedrohungen.

In welchen Fällen können Urlauber daraufhin von ihrem Vertrag zurücktreten bzw. wann haben sie Anspruch auf eine Preiseminderung?

Hier gibt bereits einige Musterfälle:

Eine Reederei musste wegen Terrorgefahr eine Route ändern und es konnten mehrere Häfen nicht angelaufen werden.

Durch die Routenänderung liegt ein Reisemangel vor. Der Kunde kann in diesem Fall den Reisepreis mindern. Dabei kommt es nicht auf ein Verschulden des Reiseveranstalters bzw. der Reederei an, da der Anspruch auf Preisminderung verschuldensunabhängig ist.

Wenn Urlauber bereits vor Start der Reise über die Änderungen informiert werden, steht Ihnen üblicherweise ein kostenfreies Rücktrittsrecht zu.

Weiterhin können sie bei einer erheblichen Änderung von Reiseleistungen Schadenersatz, zum Beispiel wegen vergangener Urlaubsfreude, fordern.

Wann kann ein Kunde von einer Kreuzfahrt wegen akuter Terrorgefahr zurücktreten?

Eine Kreuzfahrt ist nach deutschem Recht wie eine Pauschalreise zu betrachten. Des Reiserecht sieht hier vor, dass der Kunde letztendlich aber auch der Veranstalter bzw. die Reederei einen Vertrag vor oder während der Reise wegen nicht vorhersehbar höhere Gewalt kündigen kann.

Hier ist als klares Indiz jeweils die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes zu betrachten.

Wird die Reise infolge höherer Gewalt gekündigt, muss der Urlauber auch keine Stornokosten bezahlen.

Problematisch ist es, wenn die Urlauber die An- und Abreise zum Ein-und Ausschiffungshafen selbst gebucht haben. Muss eine Reederei bzw. ein Reiseveranstalter den Ein-und Ausschiffungshafen wegen Terrorgefahr oder einer politischen Krisen ändern, dann bleibt der Kunde auf seinen zusätzlichen Reisekosten sitzen. Allerdings hat natürlich auch hier der Kunde die Möglichkeit bei einer solchen Änderung vor Beginn der Reise kostenfrei zurückzutreten bzw. den Reisevertrag zu kündigen.

> ZUM THEMA: Würzburger Tabelle

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Pauschalreisen

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